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Madha Pradesh -  das Herz von Indien

Ort:  Zentralindien
Urlaubsart: Kultur | Safari | Spirituell
Saison: September - März
Temperatur:   min. 11,3 im Dezember - max. 38,1 °C im Mai
   

Der Name “Madhya Pradesh” bedeutet so viel wie Zentralprovinz. Und das ist nichts als die Wahrheit. Madya Pradesh ist der geografische Mittelpunkt Indiens. Dank des nach dem Ganges und dem Yamuna drittheiligsten Flusses Indiens - dem Narmada - finden sich in Madhya Pradesh viele Pilgerstätten. Die Dörfer und Städte entlang des Flusses bewahren sich auch heute noch ihre religiöse Tradition in vielen Festivals.

Neben der Flusslandschaft, die zum Wandern einladen, gibt es die schroffere Landschaft des Pachmarhi. Überall hört man hier Wasser fließen, findet Wasserfälle, romantische Schluchten und viele archäologische Schätze. Die beeindruckende Tierwelt Madhya Pradeshs können Sie in den verschiedenen Nationalparks bewundern.

Khajuraho - eines der spektakulärsten Ziele in Madhya Pradesh
Khajuraho - eines der spektakulärsten Ziele in Madhya Pradesh
Khajuraho - Kamasutrabilder
Khajuraho - Kamasutrabilder
Khajuraho - bessere Steinmetzarbeiten aus dieser Zeit sind kaum zu finden
Khajuraho - bessere Steinmetzarbeiten aus dieser Zeit sind kaum zu finden
Khajuraho - überall gibt es etwas zu entdecken
Khajuraho - überall gibt es etwas zu entdecken
Khajuraho Nahaufnahme
Khajuraho Nahaufnahme
Tempelbezirk Khajuraho
Tempelbezirk Khajuraho
Kandariya Shree Mahadeva Tempel  in Khajuraho
Kandariya Shree Mahadeva Tempel in Khajuraho
Tempel in Khajuraho
Tempel in Khajuraho
Im inneren eines Tempels von Khajuraho
Im inneren eines Tempels von Khajuraho
Hirsche im Panna Nationalpark
Hirsche im Panna Nationalpark
Pfau im Panna Nationalpark
Pfau im Panna Nationalpark
Einer der vielen fantastischen Vögel im Panna Nationalpark
Einer der vielen fantastischen Vögel im Panna Nationalpark
Safari im Panna Nationalpark
Safari im Panna Nationalpark

 

Im Nordwesten grenzt Madhra Pradesh an Rajasthan, im Nordosten an Uttar Pradesh, im Osten an Chhattisgarh, im Süden am Maharashtra und im Westen an Gujarat.

Eine Karte finden Sie hier.

In Madya Pradesh herrscht suptropisches Klima. Wie fast überall in Nordiniden ist der Sommer heiß und trocken.  Juli bis September kommt der Monsun. Der Osten des Landes bekommt dabei deutlich mehr Regen ab als der Westen. Darauf folgt ein kühler, vergleichsweise trockener Winter.  

Die Tagestemperaturen liegen im Winter normalerweise zwischen 15 °C - 20 °C.  Es sind aber auch Temperaturen von über 25 °C möglich. Nachts kann es allerdings auch auf 0 °C abkühlen.

April bis Juni liegen die Temperaturen sehr oft über 30 °C.

Madhya Pradesh steht für gelebte Kultur. Die kommt insbesondere in den vielen Festivals zum Ausdruck, von denen einige nichts mit Religion zu tun haben, sondern einfach nur die Kunst und die Kultur gefeiert wird.  Es gibt in praktisch allen Städten und Städtchens Madhya Pradeshs lokale, kulturelle Festivals. Machen Sie sich vor ihrer Reise kundig, ob gerade eines zu ihrer Reisezeit stattfindet. In aller Regel lohnen sich diese lokalen Festivals sehr, um richtig in die Kultur des Landes einzutauchen. Wir haben hier ein paar Beispiele herausgepickt:

Festival of Dance in Khajuraho (1. - 7. Februar): Hier versammeln sich die besten Tänzer aller indischen Tanzstile und geben ihre Kunst zum Besten - mitten im Tempelkomplex von Khajuraho.

Jhansi Festival (naja - wie oben erwähnt eigentlich in Uttar Pradesh, aber geografisch doch irgendwie eher von Madhya Pradesh aus erreichbar 28. Februar) Ein lokales kulturelles Fest mit Musik-, Kunst- und Tanzprogramm. Wenn man in der Gegend ist, ein lohnender Ausflug.

Tansen Music Festival in Gwalior (Dezember): Bei diesem viertägigen Festival zollen Künstler wie Zuschauer dem großen indischen Musiker Tansen Samaroh Tribut. Es findet in der Nähe seines Grabmals statt. Die besten Künstler aus ganz Indien spielen hier zu seiner Ehre.

Neben den einzelnen rein kulturellen Festivals gibt es natürlich noch die traditionell religiösen. Hier eine Auswahl:

Mahashivratri Mela in Pachmarhi (Februar / März): Hier wird die Hochzeit von Shiva und Parvati gefeiert. Die Pilger besuchen den Mahadeo Tempel und feiern das Ereignis mit großem Pomp und Enthusiasmus.Tausende ziehen zum Chauragarh Hügel in der Nähe.

Chethiyagiri Vihara Festival in Sanchi (November): ein buddhistisches Festival um Relikte aus den ältesten erhaltenen Stupas der Welt. Hunderte von buddhistischen Mönchen und Pilgern nehmen teil.

Dusshera in Jagdalapur (Oktober): Dusshera hat in Indien ja eigentlich nur den Zeitpunkt gemein. In Jagdalapur wird im Speziellen die Göttin Danteshwari verehrt, zu deren Ehren eine riesige Prozession stattfindet, bei der ihr Bildnis durch die Stadt getragen wird. Es ist der Höhepunkt des Bastar Dussehra Festivals, das bereits 75 Tage zuvor eingeläutet wird. Die bunte Prozession ist ein wahrer Touristenmagnet geworden.

Navratri Festival in Ujjain (September / Oktober): Dieses neuntägige Fest endet am Dusserahtag in Ujjain. Die Tempel, allen voran der Harsiddhi Mandir, sind geschmückt und ganz Ujjain feiert.

Kumbh Mela in Ujjain (alle 12 Jahre - April bis Mai 2016)

Dies ist eines der bekanntesten hinduistischen Festivals überhaupt und das weltweit größte. Es ist tiefreligiös, besondere Waschungen finden statt, neue Mönche werden geweiht, es finden religiöse Podien statt. Aber es ist auch politischer Natur und wird von Menschen genutzt, um zu protestieren.

Gwalior

Gwalior, heute eine Stadt mit 1 Mio Einwohner, hatte dank seiner strategisch wichtigen Position seit vedischen Zeiten eine wichtige Rolle in der indischen Geschichte. Zeichen der Geschichte finden sich in vielen archäologischen Fundstätten. Der beeindruckendste Zeitzeuge hier ist das Gwalior Fort.

Es wird auch “Gibraltar von Indien” genannt, da es auf einem riesigen Einzelfelsen des Vindhyangebirges erbaut wurde. Baubeginn war im 8. Jh. und es dauerte bis in das 14. Jh., bis es in heutiger Form fertig gestellt war. Beeindruckend ist allein schon die Größe: 104m hoch, 2,4 km lang und 910 m breit. Beeindruckende Mauern umschließen wunderschöne Paläste und Tempel. Das höchste Gebäude, der Teli ka Mandir, ist 25 m hochder wahrscheinlich bereits im 8. Jh. zu Ehren Shivas erbaut wurde. Am bekanntesten ist der Man Singh Palast, ein zweistöckiges Gebäude in schönster Rajput - Architektur. Die Fassade ist mit leuchtend blauen, gelben und grünen Mosaiken verziert, die florale Muster, aber auch unterschiedliche Tiere abbilden.

Ein lohnendes Ziel in Gwalior ist der Jai Vilas Mahal aus dem 19. Jh. Heute noch leben in einem Teil der 400 Zimmer Nachkommen des Maharadschas von Gwalior. 40 Zimmer dienen dem Jiwaji Rao Scindia Museum als Heimat, in dem sich die vielleicht größten Kronleuchter aus belgischem Glas befinden.

Es gibt noch viele weitere schöne Ziele in Gwalior. Der Zoo ist einer der schönsten Indiens mit einem weißten Tiger. Oder der Sonnentempel, der eine genaue Replik des Karnaktempels ist und viele Pilger anzieht. Es gibt einige berühmte Grabmale, wie z. B. das von Rani Lakshmibai, einer bekannten Freiheitskämpferin gegen die Briten aus dem 19. Jh.

Jhansi

Jhansi liegt gar nicht in Madhya Pradesh, sondern in Uttar Pradesh. Allerdings ist Jhansi von beiden Seiten von Madhya Pradesh umgeben und liegt ziemlich genau in der Mitte zwischen Gwalior und Orchha. Deshalb sind wir so frei und schlagen die Stadt reisetechnisch Madhya Pradesh zu. Die 500 000 Einwohnerstadt ist zumindest einen Zwischenstopp auf dem Weg wert. Das schillernde Fort ist einen Besuch wert und mit etwas Glück sehen Sie Adler über ihren Köpfen kreisen.

Die Geschichte Jhansis ist sehr spannend, denn hier war das Zentrum des indischen Aufstandes gegen die Kolonialherren 1857.

Orchha

Orchha ist eine Kleinstadt mit nur 10 000 Einwohnern. Aber eine Kleinstadt mit Geschichte und vielen prächtigen Tempeln und Palästen. Hier kann man noch wunderbar die mittelalterliche islamische Architektur bewundern, z. B. am Jehangir Mahal. Dieser quadratische Sandsteinpalast mit 132 Zimmern ist reich mit Mosaiken und Kuppeln verziert. Der Ram Raja Tempel, besser bekannt als Orchha Tempel zieht jedes Jahr 650 000 Touristen und Pilger in diese kleine Stadt. Bildschön ist auch der Vishnutempel Chaturbhuj Mandir.

Khajuraho

Auch Khajuraho ist eine Kleinstadt mit nur 20 000 Einwohnern. Klein aber oho - Sie finden hier eines der wunderbarsten UNESCO-Welterben. Und das auch noch auf verschiedenen Ebenen. Der Tempelbezirk von Kharujo ist ein Meisterwerk der Steinmetzkunst aus dem 10. - 12 Jh. Abgebildet sind erotische Szenen aus dem Kamasutra. Dadurch wurde diese kleine Stadt eines der beliebtesten Touristenziele in Indien überhaupt.

Im Tempelbezirk sind noch ca. 20 Tempel von urspünglich über 80 gut erhalten. Am größten ist der Kandariya Mahadeva Tempel, der Shiva geweiht war. Er ragt über 30 m in die Höhe und ist über und über mit mehr als 1000 erotischen Skulpturen geschmückt. Allein für diesen Anblick lohnt ein Ausflug nach Khajuraho. Aber auch die anderen Tempel stehen dem Kandariya Mahadeva Tempel in nichts nach außer der Größe. Besonders interessant ist noch der Lakshmana Tempel mit seinen Schlacht- und Jagdszenen. Parsvanath und Adinath sind die schönsten Tempel der Jain Tempel Gruppe.

Wenn Sie dann genug von erotischen Szenen haben, besuchen Sie noch den Chaturbhuja Tempel aus der südlichen Gruppe. Es ist der einzige Tempel ohne erotische Skulpturen.

In Khajuraho findet sich außerdem noch ein kleines, aber feines Museum, das Adivart Tribal and Folk Art Museum.

Außerdem gibt es die wunderbare Yogi Sharma Ashram Lodge, in der man Hatha Yoga Kurse belegen kann. Yoga in Khajuraho ist etwas ganz besonderes.

Bhopal

Madhya Pradeshs Hauptstadt liegt mit seinen 1,8 Mio. Einwohnern auf dem Vindhya-Plateau. Bhopal ist eine echte Hauptstadt - ein Zentrum für Industrie, Kultur, Wissenschaft und Verkehr.

Bhopal liegt an zwei großen, künstlich angelegten Seen, dem Upper- und dem Lower Lake.

Es gibt viele Moscheen und Tempel aus allen Zeitaltern Indiens. Der Einfachheit halber kommt hier eine Liste der schönsten Sehenswürdigkeiten:

Taj-ul-Masjid: Masajid bedeutet  Moschee. Die rosa Taj-ul-Masjid aus dem 19. Jh. wirkt mit ihren zwei Minaretten mit den weißen Kuppeldächern schon fast verspielt aus der Ferne, wären da nicht die mächtigen Festungsmauern rundherum. Es ist die größte Moschee Indiens und zieht Gläubige wie Touristen gleichermaßen an.

  • Jama Masjid: Diese Moschee, erbaut 1837, steht mitten auf dem Basar. Mit ihren kürzeren Minaretten wirkt sie gedrungener als die anderen.

  • Moti Masjid Masjid: eine kleinere Moschee in Bhopal, aber sehenswert. Sie stammt auch aus dem 19. Jh. und wurde der Jama Masjid in Delhi nachempfunden mit dunkelroten Minaretten und goldenen Kuppeln.

  • Lakshmi Narayan Tempel: Hier ist nicht nur das Gebäude ein Hingucker gelb und prächtig, zu betreten durch einen wunderschönen Torbogen. Er steht auf einen Hügel und man hat von dort die wahrscheinlich beste Aussicht auf die Altstadt. Dem Tempel angegliedert ist das Birla Museum, das Skulpturen aus dem 12. Jh. zeigt.

  • Bharat Bhavan: an den Ufern des Upper Lakes gelegen befindet sich dieses Kulturzentrum. Darin finden sich eine Kunstgalerie, Räume für Kunstworkshops, ein offenes Amphitheater, ein Studiotheater, ein Auditorium, ein Museum für Volkskunst und eine Bibliothek.

  • Rashtriya Manav Sangrahalaya: ein anthropologisches Museum über die Entwicklung der Menschheit.

  • Van Vihar National Park: Der Name Nationalpark ist hier etwas irreführend. Es ist ein moderner Zoo im Herzen der Stadt. Hier werden Tiger, Löwen und Bären so natürlich wie nur möglich gehalten. Es gibt aber auch die freien Einwohner des Parks, deren Bewegungsfreiheit lediglich von der Außenmauer begrenzt werden.

  • Upper und Lower Lake:  Der Upper Lake ist 6 km² groß und durch eine Brücke vom Lower Lake getrennt. Unsere Empfehlung: Leihen Sie sich nachts ein Boot und lassen Sie das schillernde Bhopal auf sich wirken.

Bhimbetka Höhlen

Bur 45km von Bhopal entfernt können Sie Menschheitsgeschichte erleben wie nirgends sonst. Die 9000 Jahre alten prähistorischen Malereien in über 200 Höhlen wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Hier wurden auch die ältesten Steinmauern und Fußböden der Welt entdeckt. Für jeden archäologisch interessierten, sind die Bhimbetka Höhlen ein Muss.

Sanchi

Hier befinden Sie sich auf heiligen Boden der Buddhisten. Die ältesten intakten Stupas der Welt befinden sich hier. Sie stammen aus dem 3. Jh. vor Christus. Die Tempel daneben und das Kloster sind ab dem 7. Jh. nach Christus gebaut worden. Insgesamt kann man hier 1500 Jahre buddhistische Baukunst sehen. Die gesamte archäologische Stätte ist von der UNESCO 1989 zum Weltkulturerbe erklärt worden.

Weitere Sehenswürdigkeiten rund um Sanchi sind die Udaigiri Höhlentempel aus dem 7. Jh., die Säule des Heliodoros, die ca. 100 n. Chr. gestiftet wurde und die Tempelruinen in Gyaraspur.

Pachmarhi

Das Bergdorf Pachmarhi liegt idyllisch inmitten von Schluchten und Wasserfällen. Es ist ein idealer Ausgangspunkt für Trekkingtouren. Es gibt in der Landschaft unglaublich viel zu entdecken, z. B. die Bee Fälle oder der über 100 m hohe Rajat Prapat Wasserfall, viele Höhlen, einige davon mit Felsmalereien, andere in den Fels gehauen. In der Bison Lodge erfahren Sie alles rund um die Natur hier um Pachmarhi.

Ujjain

Diese 515 000 Einwohnerstadt ist v. a. dafür bekannt, dass hier alle 12 Jahre die größte religiöse Versammlung Indiens stattfindet: Kumbh Mela. Weiteres zu dem Fest finden Sie unter “Kultur”.

Sehenswürdigkeiten sind hier der Mahakaleshwar Mandir, einer der 12 heiligsten Shiva Tempel Indiens (Jyotirlingas), der Gopal Mandir und das Jantar Observatorium mit seiner Sonnenuhr.

Indore

Etwas größer als die Hauptstadt Bhopal ist Indore eines der wichtigsten Zentren in Madhya Pradesh. Die Stadt ist das größte Wirtschaftszentrum der Region. V. a. Autoindustrie ist in der Nähe ansässig.

Indore hat aber auch ein reiches kulturelles Erbe.  Besuchen Sie z. B. den Lal Bagh Palast, dessen Baustil eine eigenwillige Mischung aus Renaissance, Palladio, Barock und Rokoko in sich vereint. Das Central Museum beherbergt eine der größten Sammlungen mittelalterlicher und vormittelalterlicher Steinskulpturen. Sehenswert ist auch der Manik Bagh Palast aus den 30ern. Art Deco und Bauhaus wurden hier in einem Gebäude vereint.

Mandu/Mandogarh

Mandu hat den wohl schönsten Städtenamen. Er bedeutet so viel wie “Stadt der Freude”. Man kann hier noch viel vom mittelalterlichen Indien sehen und die Romantik, die hier gelebt wurde. Die Stadt war einst so schön, dass sich Shah Mahal hier Anregungen für den Bau des Taj Mahal holte.

Sehenswert in der Stadt sind die alten Stadttore, die Darwazas. Davon gibt es 12 an der Zahl und die meisten sind noch in Benutzung. Zwischen zwei künstlichen Seen liegt Jahaz Mahal. Es wird auch “Ship Palace” genannt, das es aufgrund seiner Bauweise so aussieht, als ob es auf dem Wasser schwimmen würde. Es diente früher als Harem für Sultan Ghiyas-u-din-Khilji.

Das aus dem 15. Jh. stammende Hindola Mahal, ein Teil des Palastkomplexes von Mandu ist ebenfalls einen Besuch wert. Er wird auch “swing palace” genannt, da seine Seitenwände schief gebaut wurden. Schauen Sie sich auf dem ganzen Platz um -  Sie finden hier einige interessante alte Gebäude.

Das Mausoleum von Hoshang Shah ist ein Beispiel afghanischer Baukunst in Indien. Auch syrische Architektur hat hier ihre Spuren hinterlassen: die Jami Masjid ist eine große Moschee, die stark von der großen Moschee in Damaskus beeinflusst wurde.

Rewa Kund ist ein ein Wasserreservoir, eine bauliche Meisterleistung aus dem Mittelalter, das Wasser für den Roopmati Pavillion bereitstellt. Dieser wiederum war urspünglich ein militärischer Stützpunkt. Rani Roopmati, die Geliebte Baaz Bahadurs, soll hier gelebt haben und sehnsuchtsvoll in Richtung Palast gesehen haben. Baz Bahadurs Palast aus dem 16. Jh. liegt etwas unterhalb.

Jabalpur

Jablapur ist eine moderne lebendige Stadt. Erst 2006 wurde eine 22m hohe Shiva Statue aufgestellt. Aber auch altes findet sich hier, wie der aus dem 18. Jh. stammende Hanumantal-Bada-Jain-Tempel-Komplex.

In der Nähe von Jabalpur befinden sich die Marmorfelsen (Mable Rocks) am Narmada. Weiße, rosa und braune Felsen, die auch nachts noch leuchten. Die Felsen ziehen sich etwa 3 km am Fluss entlang. Diesen Anblick werden Sie ihr Leben lang nicht vergessen.

Pench Tiger Reserve and National Park

An der Grenze zu Maharashtra liegt dieser tropisch bewaldeten Nationalpark. Hier finden Sie neben Tigern Axishirsch, Nilgaiantilope, Schakale, Leoparden, Faultiere, Hyänen, Gaur und viele Vogelarten.

Kanha Nationalpark

Dieser Park ist einer der bekanntesten Nationalparks Indiens, v. a. aufgrund der guten Tigerpopulation. Hier leben außerdem gefährdete Hirscharten, Leoparden, Hyänen, Faultiere und Pythons. Mehr als 70 Baumarten wurden hier gezählt und Vogelliebhaber können mehr als 200 Vogelarten entdecken. Dieser Park ist ein wahres Paradies.

Bandhavgarh Nationalpark

Gelegen in den Vindhya Bergen besteht der Nationalpark teils aus Laubwald, teils aus Graslandschaft und bietet Tigern, Panthern, Bären, Faultieren, Leoparden, Axishirsch, Sambar, Nilgauantilopen, Wildschwein, Gazellen, Faultier, Makaken, Hanuman Langur, Rohrkatze, Hyäne, Stachelschwein, Schakale, Füchse und Wildhunden einen natürlichen Lebensraum.

Spannend in diesem Park ist, dass es auch historische bzw. archäologische Fundorte gibt, wie eine 200 Jahre alte Festung und eine Vishnustatue aus dem 10. Jh.

Panna Nationalpark

Nur 32 km von Khajuraho entfertnt, am Ufer des Flusses Ken liegt dieser Nationalpark zentral in Madhya Pradesh. Tiefe Schluchten, hohe Wasserfälle und Eichenwälder zeichnen ihn aus. In diesem Park finden sie Tiger, Leoparden, Wölfe, Hyänen, Faultiere, Nilgauantilopen, Sambara, Axishirsche, Wildschweine und Krokodile.

Satpura Nationalpark

Hier finden Sie ganz typisches indisches Hochland im Satpuragebirge. Viele große Säuger wie Tiger, Wildschweine, Gaurs verschiedene Hirsche, Rhesusaffen leben hier genauso, wie Krokodile.

Van Vihar Nationalpark

siehe Bhopal

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