Unsere Ayurvedahotels

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Unsere Ayurvedahotels haben unterschiedliche Schwerpunkte, aber eines ist allen gemein: Sie bieten mehr an als nur Wellnessayurveda. Wenn Sie eine echte Ayurvedakur in kompetenten Händen verbringen wollen, können wir Ihnen jedes einzelne Hotel hier empfehlen.

Für interessante Informationen rund um Ayurveda lesen Sie bitte unter den Reisen weiter. Dort finden sie auch eine Auflistung aller gängigen ayurvedischen Therapieformen und deren Wirkung

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Transfer: vom Goa Flughafen 10 Min. Fahrt + 20 Min per Schnellboot

  • individuelle, professionelle Ayurveda Kur
  • paradiesisch auf der Insel Devar gelegen
  • luxuriöse Unterkünfte

Verfügbarkeit anfragen >>>

Ayurveda in Goa - Devaaya Ayurveda & Nature Cure Center

Devaaya liegt auf einem weitläufigen Gelände inmitten der malerischen Natur der Insel Divar. Devayaa bietet seinen Gästen 60 luxuriöse im traditionellen goanischen Landhausstil gebaute Cottages. Die Abgeschiedenheit wird nur durchbrochen durch die im Wind schwingenden Palmen und das Zwitschern der Vöge.  Dies und das Ambiente machen Devaaya zu einem wahrlichen Paradies der Erholung. 

Das Devaaya Resort gehört zu der Alcon Victor Gruppe, die durch ein eigenes Krankenhaus - die Apollo Victor Klinik - bereits große Erfahrungen im medizinischen Bereich gesammelt haben. Devaaya wurde gegründet, um alternative medizinische Therapien für den vom Alltag geschwächten Körper zu bieten. Dem Organismus soll wieder zu neuen Kräften verholfen werden. Für Gäste, die schon viel schulmedizinisch ausprobiert haben und denen damit nicht nachhaltig geholfen werden konnte, bietet die Apollo Victor Klinik und Decaaya Ayurveda und Naturheilkunde an. Das traumhafte Ambiente der Insel Divar tut ihr Übriges, um die Heilung zu unterstützen.

Ayuverda und Naturheilkunde unterstützen ihren Körper bei der natürlichen Heilung. Ihr Körper blüht wieder auf und gesundet. Wichtig bei aller Therapie und Behandlung ist, dass sich ihre Lebenseinstellung ändert.

 

Ayurveda beinhaltet nicht nur eine Therapie und Behandlung, sondern eine Lebenseinstellung.

  • Ayurveda Zentrum
  • Spa und Schönheitssaloon
  • Jacuzzi, Sauna und Dampfbad
  • 3 Diätzentren
  • Eine Sporthalle und physiotherapeutische Räumlichkeiten
  • Yoga- / Meditationszentrum und ein Freibereich
  • Angelstelle
  • In-House Boutique
  • Tennis und Basketballplatz
  • Spazier- /Jogging-/ Fahrradweg
  • Mehrzweckhalle
  • Motorisierte Caddies als Transportmittel
  • Schwimmbecken
  • Ayurvedische Apotheke
  • Umkleiden

Devaaya hat 60 gut ausgestattete Gästezimmer und Suiten

Raumausstattung:

  • Bad (Badewanne / Dusche)
  • Luxuriöse Möbel
  • 24 Stunden heißes/kaltes Wasser
  • Fernseher
  • Klimaanlage
  • Individuelle Balkone mit dem Blick auf die Felder, den Garten und den Fluss

  • Tennis
  • Wassersport
  • Tischtennis
  • Basketball
  • Fahrradfahren
  • Vogelbeobachtung
  • Billard
  • Brettspiele
  • Unterhaltungsprogramme
  • Restaurants & Bar:
  • Indische Küche 
  • ayurvedische Kost
  • Bar am Pool mit  einer großen Auswahl von Getränken

 Die Preise gelten für die Saison 15.01. - 31.03.15

Preis inkl. 8 Tage Ayurveda / Naturopatie Kur
Zimmer Kategorie Preis p.P. im EZ Preis p.P. im DZ
Superior Zimmer 835  660 €
Villa 969  749 €

Inklusivleistungen:

  • Unterkunft im klimatisierten Zimmer ausgewählter Art
  • Beratung beim Arzt vor allen Behandlungen
  • Vegetarische Ayurveda Diät (Vollverpflegung)
  • Grundlegende Medikamente und tägliche Behandlungen (mind. 2 Behandlungen täglich)
  • Tägliche inklusive Yogasitzungen
  • Alle anfallenden Steuern

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Isola Di Cocco Beach Resort **** - sehr günstige Ayurveda

Sie wollen mehr über Ayurveda erfahren? Dann lesen Sie hier

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Ayurveda - Wissenschaft und Lebenseinstellung

Ayurveda heißt wörtlich übersetzt “Lebensweisheit” oder “Lebenswissenschaft”. Ayurveda ist eine Mischung aus Erfahrungswerten und Philosophie, die sich im Laufe der Jahrtausende entwickelt hat. Sie haben richtig gelesen - Jahrtausende. Es ist nicht bekannt, wie alt Ayurveda tatsächlich ist, aber die ältesten Aufzeichnungen sollen 3000 Jahre alt sein. Die Forschung ist sich nicht so ganz einig, aber es gibt Hinweise, dass der Ursprung von Ayurveda 5000 Jahre in der Vergangenheit liegt. Ayurveda vereint also Erfahrungen und Wissen aus 5 Jahrtausenden.  

Das Geheimnis der Ayurveda 

Den mythologische Ursprung von Ayurveda darf sich Dhanvantari, der Arzt der Götter und Ursprung aller Heilkunst, auf die Fahnen schreiben. Tatsächlich stammt sie aus der vedischen Hochkultur Altindiens. Zuerst ging es darum mit Zauberformeln Dämonen zu bekämpfen, die die Menschen heimsuchten. Daraus entwickelte sich allmählich die Lehre des Ayurveda. Ayurveda wird im Folgenden sehr bewusst aus Sicht der westlichen Welt erklärt und es finden sich einige Vergleiche, die man in einem originalen Ayurvedatext sicher nicht machen würde. Der Text erhebt keinen Anspruch auf Wissenschaftlichkeit, sondern will nur eine nicht ganz einfache Sichtweise der europäischen Denkweise näher bringen. Deshalb wird hier aus westlicher Sicht von sechs Säulen der Ayurveda gesprochen. Steigt man tiefer ein in die Philosophie und Heilkunde des Ayurveda, greift dieser Artikel viel zu kurz. Zum Einstieg in die Materie und als kurze Vorebereitung auf einen Ayurvedaurlaub eignet er sich gut.

Doshas - die drei Prinzipien des Lebens

Das Prinzip der Doshas zu verstehen ist elementar wichtig, um Ayurveda als Heilkunst verstehen zu können. Zunächst wieder einmal die Worterklärung: Oft wird Dosha mit “Lebensenergie” übersetzt. Das ist falsch. Wörtlich bedeutet Dosha “Fehler”, was der ursprünglichen Bedeutung dieses Sanskritwort aber auch nicht gerecht wird, da wir im Deutschen dafür einfach kein eigenes Wort haben. Gemeint ist sinngemäß “das, was Fehler/Probleme verursachen kann”.  

Es gibt drei unterschiedliche Doshas, die alles Leben durchdringen:

Vata ist zuständig für alles, was mit Bewegung zu tun hat. Sei es die Bewegung der Organe, Wachstum, Beweglichkeit des Geistes und der Sinnesorgane und auch für die Regulierung der anderen beiden Doshas. Sein Element ist Äther bzw. Luft

Pitta ist zuständig für alles was in irgendeiner Form mit Verbrennung zu tun hat. Deshalb ist seine Grundlage das Feuer. Pitta reguliert den Stoffwechsel, die Verdauung, den Wärme- und Hormonhaushalt, das geistige “Brennen” (Intellekt) und das emotionale.

Kapha ist zuständig für Strukturen: die Körperstruktur, Flüssigkeitshaushalt, Stabilität innerhalb der Strukturen unseres Körpers und für das Immunsystem. Ihm zugeordnet sind die Elemente Wasser und Erde.

Jeder Mensch ist mit der ihm eigenen Mischung an Doshas geboren, die seinen Normalzustand definieren. Meist wird das Konstitution genannt. Diese Mischung kann sehr unterschiedlich ausfallen. Geraten nun die Doshas relativ zum eigenen Normalzustand durcheinander, wird der Körper krank.

Das Ziel von Ayurveda ist, die eigene individuelle Norm wieder herzustellen. Deshalb ist das Eingangsgespräch mit dem ayurvedischen Arzt so wichtig. Dieser stellt über Fragebögen und bestimmte Diagnostikverfahren (z.B. die Pulsdiagnose) fest, wie der aktuelle Zustand der Doshas ist. Nach der Diagnose werden dann Therapien verordnet, die individuell auf den eigenen Zustand abgestimmt werden. Hieran kann man auch erkennen, ob es sich nur um ein Wellnessangebot handelt oder ein Angebot mit echtem medizinischem Hintergrund.

Die Ganzheitlichkeit des Individuums

In der Ayurveda ist ein Mensch immer eine Einheit aus seiner Seele/Psyche, seinem Körper, seinen Sinnen und seinem Intellekt. Neben den Doshas besteht der Mensch nach ayurvedischer Lehre aus den sieben  Dhatus, den Basisstoffen (Rasa - Blutplasma, Rakta - rote Blutzellen, Mamsa - Muskelgewebe , Meda - Fettgewebe, Asthi - Knochengewebe, Maija - Knochenmark und Hirnsubstanz, Shukra - Fortpflanzungssubstanzen) und den drei Malas, den Abfallstoffen des Körpers (Fäkalien, Urin Schweiß).

Angetrieben wird das Zusammenspiel zwischen Dhatus, Malas und Doshas über unsere inneren biologischen Motoren, die sogenannten Agni. Den Treibstoff für unsere inneren Agni - Ayurveda kennt derer dreizehn - liefert unser Essen. Jeder einzelner Bestandteil dieses komplizierten Zusammenspiels kann ein Individuum aus dem Gleichgewicht bringen und Krankheiten auslösen.

Das ayurvedische Krankheitsverständnis

Das Konzept “Krankheit” nach westlichen Maßstäben existiert in der Ayurveda nicht. Eine Krankheit resultiert nach ayurvedischen Maßstäben daraus, dass unsere individuelle Konstitution aus dem Gleichgewicht gekommen ist.  

Daraus ergeben sich  drei wichtige Ansatzpunkte für die ayurvedische Medizin:

  • Ernährung und Lebensstil (Mithyaharavihara)

Das ist das, was man im Westen hauptsächlich unter Ayurveda versteht. Wir stören durch unsere Lebensweise unsere persönlichen Gleichgewichte von Vata Pitta und Kapha. Die Therapie besteht durch das meiden der falschenund das erlernen der richtigen Lebensweise .

  • Versagen unserer Intelligenz (Prajnaparadha)

Hier kommen wir dem Kern von Ayurveda näher: was lässt uns so handeln, dass wir unser Gleichgewicht stören? Eine bloße Liste von verbotenen und erlaubten Lebensmitteln hilft in der Ayurveda nicht. Der Geist, die Seele, unser Innerstes muss begreifen, warum wir uns daran halten müssen. Der Intellekt alleine reicht da nicht aus. Hier spielt Yoga und Meditation eine große Rolle

  • Unwissenheit (Avidya)

Das ist die tiefste Ebene von Ayurveda. Spirituell ausgedrückt können wir unser “Selbst” und “Nicht-Selbst” nicht mehr unterscheiden. Übersetzt bedeutet es, dass wir uns so daran gewöhnt haben, wie wir geworden sind, dass wir das, was wir sein sollten und können nicht mehr wahrnehmen können. Hier hilft v.a. Meditation. Es ist der am schwersten zu therapierende Bereich, da sich der Patient hier nur selber helfen kann.


Das Ziel in der Ayurveda ist weniger das bekämpfen bereits existierender Erkrankungen, sondern die Vermeidung von Erkrankungen, indem man die ersten Anzeichen erkennt und entsprechend handelt. Ist eine Erkrankung bereits manifest, sucht ein ayurvedischer Arzt den Auslöser und versucht, diesen zu beseitigen, um damit der Krankheit Herr zu werden. 

An dieser Stelle sei auch angemerkt, das es in der Ayurveda keine "Schuld" gibt. Aus westlicher Sicht hört sich das fast so an: Du wirst nur krank, weil du falsch handelst in dienem Leben! Selber schuld!  So ist das aber nicht in der Ayurveda. Verschiebungen in den Doshas geschehen einfach. Es gibt so viele äußere Einflüsse, für die man einfach nichts kann - sei es die Umwelt, die Art des eigenen Aufwachsens, unsichere Lebensumstände etc. Ayurveda möchte die eigene, innerer Kraft mobilisieren, um den Körper zu heilen oder zumindes ihn dahin zu bringen, wieder zu funktionieren. Was sehr oft gelingt, wo die Schulmedizin versagt.

Diagnostik in der Ayurveda

Wenn von ayurvedischen Medizinern die Rede ist, sind Ärzte gemeint, die ayurvedische Medizin in einschlägigen Universitäten studiert haben. Es sind idR keine Schulmediziner.

Für eine Diagnostik des Doshas-Zustands praktizieren die ayurvedischen Ärzte folgende Methoden:   

  • Beobachtung des persönlichen Konstitutionstyps des Patienten z.B. Farbe der Haut, Haare, Augen, Körperstruktur usw.

  • genaue  Befragung im Hinblick auf das Ungleichgewicht der einzelnen Doshas

  • körperliche Untersuchung des Puls,  Abtasten, Abklopfen und Abhören verschiedener Körperstellen, Urinuntersuchung

Die Diagnostik geht also weit über eine reine Symptombeschreibung hinaus. Der gesamte Mensch wird betrachtet. 

Die ayurvedische Ernährungslehre

Zunächst gibt es die allgemeinen Ernährungsregeln, wie

  • nur bei Hunger essen, erst wieder essen, wenn die letzte Mahlzeit verdaut wurde,
  • die Hauptmahlzeit mittags einnehmen
  • immer in Ruhe und im Sitzen essen
  • keine Völlerei
  • zum eigenen Konstitutionstyp passende Lebensmittel essen  
  • bei jeder Mahlzeit alle ayurvedischen Geschmacksrichtungen essen
  • keine natülichen Bedürfnisse wie Stuhlgang oder Aufstoßen unterdrücken
  • nur Wasser/Kräuterteetrinekn, wenn man durstig ist
  • Fleisch und Alkohol sollten mäßig konsumiert werden, vegetarische Ernährung ist nicht zwangsläufig nötig.

Insbesonders dem Stoffwechsel (Dhatu) kommt besonderes Augenmerk zu in der ayurvedischen Ernährungslehre. In der Ayurveda glaubt man, dass die Art der Nahrung den Organismus direkt beeinflusst, da sich alles Gewebe aus der Nahrung bildet und sich alle Funktionen aufgrund der Nahrung aufrecht erhalten. Es gibt eine sehr detaillierte Theorie hinter der Ernährungslehre, die hier zu weit führen würde. Hier nur so viel:  Lebensmittel werden in drei Klassen (Gunas) unterteilt: Lebensmittel, die die Lebensdauer und Zufriedenheit steigern (Sattva-Guna), Lebensmittel, die die Psyche überstimulieren und Aggression steigern ( Rajas - Guna) und Lebensmittel, die negativ auf Lebensdauer und Zufriedenheit wirken ( Tamas- Guna).

Wer sich wie ernähren sollte, wird durch die Konstitutionstypen festgelegt.

Therapieformen

Panchakarma:

Panchakaram ist eine Reinigungsmethode.  “Panch” bedeutet fünf, “Karma” bedeutet im engsten Wortsinne schlicht “Tat” oder “Handlung” . Es gibt also fünf unterschiedliche Reinigungsmethoden, je nach individueller Erkrankung, Allgemeinzustand und Konstitutionstyp:

gezieltes Erbrechen (Vamana), Abführen (Virecana), Einläufe (Basti), Nasen- und Stirnhöhlenbehandlung (Nasya), Aderlass (Rakta Moksa).

Mit diesen fünf besonderen Handlungen werden giftige Stoffe dem Körper entzogen (im westlichen Raum gibt es da die Idee der “Entschlackung”, das ist sehr ähnlich). Ziel ist es, ein ausgeglichenes Verhältnis von Vata, Pitta und Kapha wieder herzustellen.

Unterstützt wird Panchakarma durch individuelle Kräutermedizin (Dravyaguna) und indivdueller Ernährungstherapie.

Indikationen: Panchakarma ist - wie alles in der Ayurveda - nicht immer für alle geeignet. Bei vielen unserer hartnäckigen westlichen Zivilisationskrankheiten und chronischen Erkrankungen zeigt es allerdings sehr gute Wirkung. Empfehlenswert ist es bei Hauterkrankungen (z.B. Psoriasis), Verdauungsstörungen (die ganze Bandbreite - vom ab und zu mal Essen nicht vertragen bis hin zu Morbus Chron), die meisten Autoimmunerkrankungen (z.B Diabetes Typ 1), Impotenz, Störungen des Bewegungsapparates, Herzerkrankungen, Tinnitus und Schlaflosigkeit.

Dauer: Das kommt auf die Beschwerden an. Die Behandlungsdauer liegt irgendwo zwischen 3 und 12 Wochen.

Eine Panchakarmakur ist schwere Arbeit für den Patienten, die sich aber wirklich lohnt. Es ist eine umfassende Behandlung, die ärztlich begleitet werden muss und qualifizierte Therapeuten braucht. Aber es lohn sich. Körper und Geist können sich auf ganzer Ebene erneuern.

Bitte beachten Sie hier, dass  viele Erkrankungen nicht grundlegend geheilt können im schulmedizinischen Sinn, auch nicht mit Ayurveda. Sie können aber lernen, ihr Leben so einzurichten, dass die schlummernde Gefahr Sie nicht (sehr) beeinträchtigt und sie so im ayurvedischen Sinne gesund sind.

Gesundheitserhaltungstherapie:

Das sind v.a. Massagen mit verschiedenen Zusätzen (Ölen oder getrockneten Kräutern). Diese Anwendungen unterstützen die Blutzirkulation, die Muskeln, helfen das seelische Gleichgewicht im Lot zu halten und eigenen sich generell hervorragend für die Haut. Die Zusätze werden auf der ganzen Haut verteilt. Danach wird der Körper massiert, insbesondere werden die “Marma”, Energiepunkte des Körpers, stimuliert.

Unterstützt wird die Gesundheitserhaltung durch Ernährungstherapie.

Indikation: stressbedingte Probleme wie Schlaflosigkeit, Konzentrationsmangel, Müdigkeit, Kopfschmerzen und generelle Schwäche. Ideal sind diese Anwendungen für Menschen, die viel im sitzen arbeiten.

Dauer: von einzelnen Sitzungen bis hin zu mehrwöchigen Kuren 

Verjüngungstherapie

Hier geht es um weit mehr als nur Schönheit und Jugendlichkeit. Der ayurvedische Hintergrund einer Verjüngungstherapie ist die Verhinderung von Leid, der duch das Altern entsteht. 

Bei der Verjüngung geht es im Ayurveda wieder zentral um den Stoffwechsel. Das Ziel ist nur anders als beim Panchakarma allein die Vorsorge. Körper, Geist und Seele sollen nicht weiter altern. Die Haut soll verbessert und alle Körperfunktionen gestärkt werden, um ein langes Leben bei guter Gesundheit zu erreichen. Oder ayurvedisch ausgedrückt: Ziel ist das individuell ausgeglichene Verhältnis von Vata, Pitta und Kapha so lange wie möglich beizubehalten. Die Idee hinter eine Verjüngungstherapie ist, dass man über eine Stärkung des Immunsystems, guter Ernährungsweise und Ausleitung von Giftstoffenden den Alterungsprozess der Zellen verlangsamen kann.

Im Grunde ist eine Verjüngungskur eine Schnittmenge aus Panchakarma, Gesundheitserhaltung und einer Schönheitskur. Erreicht wird die Verjüngung medizinisch  über Körpremassagen mit Kräuterzusätzen, Kräutermedizin, Kräuterdampfbädern und Reinigungstherapien aus dem Panchakarmabereich. Spirituell erreicht man die Verjüngung über Yoga und Meditation.

Die Schönheitskur wurde noch nicht gesondert erwähnt. In Teilen kann man sich eine ayurvedische Schönheitskur ganz klassisch vorstellen. Mit Körperpackungen, Gesichtsmasken, Ölmassagen, alles mit entsprechenden ayuverdischen Zusätzen und dem Ziel, die Doshas wieder in Einklang zu bringen durch entsprechende Stimulierungen.

Zur Schönheitskur gehört auch das Schlankheitsprogramm. Und das unterscheidet sich doch sehr von dem, was man in der westlichen Welt darunter versteht. Diese Behandlung beinhaltet kraftvolle medizinische trockene und ölige Kräutermassagen, Dampf- und Kräuterbäder sowie unterschiedliche Medikamente auf Pflanzenbasis, die zur Verbesserung des Stoffwechsels führen sollen. Eine spezielle ayurvedische Diät muss während der Behandlungsdauer eingehalten werden. Dieses Programm stützt sich vor allem auf folgende Punkte:

  • Verbesserung der Stoffwechselvorgänge in Zusammenhang mit Fettleibigkeit

  • Erhaltung des Gleichgewichts von Hormonen im Körpersystem

  • Vernichtung der überschüssigen Körperflüssigkeiten, die sich angesammelt haben

  • Stimulierung des Blutkreislaufes zur Vermeidung weiterer Fettanlagerungen

Auf dieser Basis erfolgt auch die Anti-Cellulitis Behandlung.

Indikationen: Für jeden als jährliche Kur geeignet.

Dauer: 1 - 3 Wochen


Die Anwendungen und Therapien im Einzelnen

Wir westlich geprägten Meschen brauchen ja immer eine Auflistung, was wogegen wirkt und wie lange es dauert. Ganz so stringent kann man das in der Ayurveda eigentlich nicht machen, da die Behandlung immer auch auf den individuellen Konstitutionstypen ankommt. Wir stellen trotzdem mal so eine Liste ein, um Anhaltspunkte zu geben. Untendrunter gibt es ein  Glossar, wo kurz erklärt wird, was hinter den ayurvedischen Begriffen steckt.  

Name der Krankheit

Behandlungen

 

Empfohlene Behandlungsdauer

Arthritis

Dhara / Kashaya Vasthi / Pizhichil / Swedanam

 

21 - 30 Tage

Bronchiale Krankheiten

Kashaya Vasthi / Rasayana / Snehpanam / Swedanam Thakra Dhara / Udwarthanam / Vamanam / Viraechanam

 

21 - 30 Tage

Brust- oder Gebärmutterkrebs

Abhängig vom Krankheitsbild, spezielle Behandlungen werden nach der Untersuchung des Patienten festgelegt

 

Behandlungsdauer variiert je nach Intensität der Krankheit

Diabetes

Kashaya Vasthi / Snehpanam / Thakra Dhara / Udwarthanam / Vamanam / Viraechanam

 

14 - 28 Tage

HNO Beschwerden

(Hals, Nase, Ohren)

Karma pooranam / Nasyam / Gandoosham / Sirodhara / Viraechanam / Kashaya Vasthi

 

14 - 28 Tage

Epilepsie

Thakra Dhara / Swedanam / Vamanam / Viraechanam / Kashaya Vasthi

 

21 - 60 Tage

Gesichtslähmung

Kashaya Vasthi / Nasyam / Sirodhara / Sirovasthi

 

14 - 21 Tage

Unfruchtbarkeit

Kashaya Vasthi / Sneha Panam / Uthara Vasthi / Vamanam / Viraechanam

 

45 - 60 Tage im Abstand von 8 – 10 Monaten. Zwei oder drei Behandlungen können notwendig sein.

Untere Rückenschmerzen

Chavutty uzhichil / Ela kizhi / Katee tharpanam / Mathra vasthi / Navara Kizhi / Podi kizhi

 

14 - 21 Tage

Migräne

Kashaya Vasthi / Nasyam / Sirodhara / Sirovasthi / V amanam / Viraechanam

 

14 - 21 Tage

Neurologische Beschwerden

Sirodhara / Special Kashaya Vasthi / Pizhichil

 

45 - 60 Tage

Fettleibigkeit

Udwarthanam / Mathra Vasthi / Swedanam / Kashaya Vasthi

 

21 - 45 Tage

Schuppenflechte

Kashaya Vasthi / Navara Kizhi / Pizhichil / Podi Kizhi / Snehpanam / Thakra Dhara / Vamanam / Viraechanam

 

45 - 60 Tage

Nebenhöhlenentzündung

Nasyam / Sirovasthi / Sirodhara / Vamanam

 

14 - 21 Tage

Sportverletzungen

Abhyangam / Chavutty Uzhichil, gezielte Behandlung je nach Verletzung

 

30 Tage

 

Abhyanga - traditionelle, ayurvedische Ganzkörpermassage mit zwei Massagetherapeuten

Chavutti uzhichil - Bei dieser Art der Massage verwendet der Threapeut seine Füße zum massieren, nicht die Hände.

Dhara - Stirnguss aus Öl, Buttermilch und individuell benötigten Zutaten. Dauer 45 - 90 Minuten. Häufig in Verbindung mit Ganzkörpermassagen

Ela kizhi - heilende Massage gegen Schmerzen im Rücken

Gandoosham - Gurgeln mit warmen, medizinischen Tränken.

Karma pooranam - nachdem der ganze Körper eingölt wurde, wird der Körper mit Kräuterdämpfen (je nach individueller Problemstelung) behandelt. Durch das Schwitzen werden Schadstoffe aus dem Körper geleitet.

Kashaya Vasthi - ein Einlauf aus Sud, Honig, Öl und Kräutermedizin mit Hilfe eines “Vasthi Yanthram” (ein Gerät aus der ayurvedischen Medizin). Nach dem Einlauf folgt ein Kräuterbad mit Milchreis und Zucker.

Katee tharpanam - aus einer speziellen Paste wird der betroffene Teil ihres unteren Rückens abgegrenzt. Speziell zubereitetes, warmes medizinisches Öl wird in diesen Bereich gegeben und wirkt 45 Minuten ein.

Nasyam - Gesichtsmassage, Warmpackung, danach werden medizinische Öle, Kräuterauszüge oder Ghee durch die Nase verabreicht. Gut bei Nasennebenhölenbeschwerden, Kopfweh, Schulterverspannungen, seelischen Beschwerden und Tinnitus

Navara Kizhi - Zuerst wird der ganze Körper eingeölt. Danach wird er zum Schwitzen gebracht, indem Baumwollpacken mit gekochtem medizinischem Kräuterreis auf ihren Körper geklopft werden. Damit soll der Körper zum Schwitzen gebracht werden.

Pizhichil - Der ganze Körper wird immer wieder mit warmen Öl begossen während er von 2 TherapeutInnen massiert wird.

Podi kizh/Podikizhi - Eine Massage mit Kizhitechnik. Verwendet werden medizinisches Getreide und Öle.

Rasayana  - Einnahme von Rasayanapflanzen (z.B. Amalakifrucht)

Sirodhara - gleichmäßiger Stirnguss mit Kräuteröl

Sirovasthi - ein Kopfguss mit Hilfe eines hutartigen Kopfaufsatzes. Das individuell abgestimmte Öl wirkt etwa 30 Minuten ein. Ziel ist eine tiefe Entspannung

Snehpanam - medizinische Öle oder Ghee werden für 8 - 12 Tage eingenommen. Snehapam wird als Vorbereitung für Reinigungskuren genommen oder auch direkt als Therapie

Swedanam - reinigendes, ausleitendes Schwitzen in einem Kräuterdampfbad mit individuell angepassten ayurvedischen Kräutern. Gut nach Abhynangam

Thakra Dhara - Stirnguss mit Buttermilch

Udwarthanam - eine vitalisierende Ganzkörpermassage mit individuellen Kräutern, Getreide und Sesamöl, die den Stoffwechsel anregt. Gut bei Fettleibigkeit und Cellulite. Regt die Lymphe an.

Vamanam - Therapeutisches Erbrechen, um Toxine aus dem Körper zu leiten.

Viraechanam - Einnahme von abführenden Kräutern, um Toxine aus dem Dünndarm, Dickdarm, Nieren, Leber, Magen und Milz zu leiten.