<<zurück

Typisch Indien - hier kommt unser Bild von Indien her

Ort:    Westindien, Wüste Thar
Urlaubsart:    Kultur | Spirituell | Safari | Erlebnis
Saison:    September - März
Temperatur:  18°C - 41°C 
Luftfeuchtigkeit: 27% - 61% in der Regenzeit

 

 

 

 

 

 

Rajasthan ist unvergleichlich - prächtige Burgen, Schlösser und Havelis (Kaufmannshäuser der Fernkaufleute) prägen das Bild genauso wie die schönsten Nationalparks, die buntesten Festivals, lebendige Basare, lachende, freundliche Menschen und nicht zu vergessen: die Wüste. So unglaublich das in Verbindung mit “Wüste” klingt, aber Rajasthan ist ein Paradies für Reisende.

Hauptstadt von Rajasthan ist Jaipur, das in keiner Reise fehlen sollte. Aber man lernt den größten Staat Indiens (fast so groß wie Deutschland:  342.239 m² mit über 68 Mio Einwohnern) am allerbesten bei einer Rundreise kennen. Am besten mit viel Zeit, denn alle diese Orte verdienen einen ausführlichen Besuch: Jaisalmer, die goldene Wüstenstadt -  Jodphur, mit seinen vielen Palästen und Festungen - Bikaner allein schon für das wunderschöne Hotel im Lallgarh-Palast - die Wüste Thar - der Ranthambore Nationalpark, Heimat für den indischen Tiger - ...

An dieser Stelle könnte man endlos weiterschreiben. Überall in Rajasthan sehen Sie die Epoche der Maharajas, das, was hier in Europa als “typisch indisch” gilt, kommt großen Teils von hier. 

Palast in Bikaner, Rajasthan, Indien
Palast in Bikaner, Rajasthan, Indien
Einheimsche in Jaisalmer, Rajasthan, Indien
Einheimsche in Jaisalmer, Rajasthan, Indien
Fatehpur Sikri Fort, Rajasthan, Indien
Fatehpur Sikri Fort, Rajasthan, Indien
Gesichter in Rajasthan
Gesichter in Rajasthan
Schönheit in Rajasthan
Schönheit in Rajasthan
Ein Kamelritt in der Wüste Thar - ein besonderes Erlebnis
Ein Kamelritt in der Wüste Thar - ein besonderes Erlebnis
Die Wüste Thar in Rajasthan
Die Wüste Thar in Rajasthan
Menschen in Tracht, Rajasthan
Menschen in Tracht, Rajasthan
tradtionelle Gewänder in Rajasthan
tradtionelle Gewänder in Rajasthan
Turban
Turban
indischer Tiger
indischer Tiger
Udaipur
Udaipur
Hier finden Sie eine Karte von Rajasthan.
 
 

Rajasthan besteht zu einem guten Teil aus Wüste, insofern überrascht es kaum, dass das Klima recht trocken ist. Die Durschnittstemperaturen im März/April liegen zwischen 30 °C und 40 °C.

Der Monsun beginnt Mitte Juni und dauert bis September.

Die Wintersaison beginnt im November, mit immer noch 30 °C tagsüber, Dezember und Januar sind mit etwas über 20 °C die angenehmsten Reisemonate. Der März erreicht schon wieder regelmäßig die 30 °C.

Je nach Reiseziel in Rajasthan kann es nachts bis zu 0 °C abkühlen in den kältesten Monaten Dezember und Januar, aber es ist nicht die Regel.

Religion

Geschichte, antike Denkmäler, all das gibt es zu Hauf und allein dafür lohnt die Reise. Was eine Reise nach Rajasthan aber erst wirklich authentisch macht ist das Erleben der dortigen Kultur und alter und neuerer Traditionen. Einzigartig in Rajasthan sind die abendlichen Aufführungen der Bhopas (die so in etwa mit Wanderpredigern vergleichbar wären, aber ein echtes europäisches Pendant gibt es nicht), die vor einem religiösen Gemälde (Phad) ihre traditionellen, volksreligiösen Gesänge aufführen. Das Phad wird in Rajasthan als tragbarer Tempel angesehen und mit entsprechender Ehrfurcht tragen es die Bhopas mit sich, wenn sie von einem Dorf zum andern ziehen.

Malerei

Spannend ist es auch, die unterschiedlichen Malschulen der verschiedenen alten Fürstentümer zu vergleichen. In Mewar bildete sich im 15. und 16. Jh allmählich die Rajputmalerei heraus, nachdem viele Künstler aus Kishangarh hierher fanden, weil der damalige Herrscher Kishangarhs, Aurangzeb, sehr kunstfeindlich war. Zentrum war Udaipur. Besonders bekannt sind die Frauenportraits aus Kishangarh.

Die Bundimalerei, archaischer als die Rajputmalerei, volkstümlicher und etwas bunter, hatte ihre Blütezeit vom 16. - 19. Jh. Der Bundischule sehr ähnlich war die Malerei der Kota, die vom 17.Jh - 19.Jh ihre Blütezeit hatte. Beliebte Szenen waren Prozessionen und Jagddarstellungen.

Festivals

Hier versteht man es zu feiern. Volkstänze, Musik, reiche Kultur, Traditionen - und jede Menge Spaß.

Desert Festival in Jaislmer (Februar): Ein bisschen ist es schon für Touristen gemacht, aber man sieht hier die Inder voller Stolz und Spaß ihre Kultur präsentieren: Kamelrennen, Turbanwettbinden, der Wettkampf um den längsten Schnurrbart - dieses Festival ist ein Kaleidoskop Rajasthans.

Gangauer Festival in ganz Rajasthan (März/April): v. a. ein Festival für Frauen und um den Frühling willkommen zu heißen. Es dauert volle 18 Tage. Tonstatuenvon von Isar (=Shiva) und Gangaur (=Parvati) werden durch Frauen angefertigt, geschmückt und in einer prachtvollen Prozession durch die Stadt getragen. In Udaipur werden am Ende die Bildnisse mit einem besonderen Boot in den Pichola See entlassen. Nach der religiösen Feier findet man hier alles, was die Traditionen Rajasthan zum Feiern hergeben: Gesang, Tänze etc. Der krönende Abschluss sind Feuertänze und Feuerwerk.

Das bekannteste und am meisten besuchte Gangauer Festival steigt in Jaipur: Es läuft ähnlich wie in Udaipur ab. Typisch für das Ganagauer Festival in Jaipurist das “Ghewar”, ein süßer Nachtisch aus fritiertem Teig mit Zuckersirup, der untereinander verschenkt wird.

Rani Sati Mela in Dzhundzhunu (Nord Shekhawati) (August): Benannt ist dieses Fest nach Rani Sati, die vor einigen 100 Jahren lebte und durch ihren Sati (Witwenverbrennung) bekannt wurde. Einige Tempel im Land sind ihr gewidmet. Es ranken sich viele Legenden um ihr Leben, ihr Todesdatum schwankt vom 13. Jh bis zum 16. Jh. Es ist v.a. ein religiöser Feiertag, der viel Pilger anzieht.

Camel Fair in Pushkar (November): Hier werden nicht nur Kamele verkauft. 300 000 Menschen und 50 000 Tiere kommen hier zusammen und es gibt die größte Sause Indiens. Es gibt gefährliche Wettkämpfe wie den “Cage of Death”, bei dem Autos und Motorräder auf engstem Raum versuchen, sich nicht platt zu fahren. Es gibt harmlose Wettkämpfe wie den um den längsten Schnurrbart. Und es gibt das Klischee von Indien schlechthin: Technicolor-Paraden mit Schlangenbeschwörern, Tänzern, Magiern und Musikern. 

 

Ajmer

Ajmer wird auch das Mekka Indiens genannt. Inmitten kahler Hügel liegt in einer grünen Oase der Dargah Schrein, das bedeutenste Heiligtum für Muslime in Indien. Der Sufi Heilige Khwaja Muinud-din Chishti, der den ersten Sufi-Orden Indiens gründete, ist hier begraben.

Pilger aus aller Welt kommen jeden Tag hierher, da ein Besuch an Chishtis Grab Wünsche erfüllen soll. Um zu dem Schrein zu gelangen, muss der Reisende durch einen Basar, wo man Opfergaben für das Grab kaufen kann. Danach geht man durch ein riesiges, uraltes Tor aus dem 12. Jh. Hier im ersten Hof steht die Akbari Moschee aus rotem Sandstein, eine Dankesgabe vom Mogulkaiser Akbar.

Durch ein etwas jüngeres Tor schreitet man in den nächsten Hof. Hier kommt eine besondere Attraktion: zwei massive, riesige Kessel. Der größere hat ein Fassungsvermögen von über 2500 l, der kleinere kann immer noch etwas über 1000 l fassen. Der ein Kessel ist eine Dankgabe vom Mogulkaiser Akbar zum Dank für die Erfüllung seines Wunsches nach einem Sohn, der andere Kessel stammt von dessen Sohn Jahangir. In diesen Kesseln wird Essen für 5000 arme Menschen gekocht anlässlich des Totengedenktages dieses Heiligen.

Im zweiten Innenhof steht auch eine weitere Moschee aus weißem Marmor, ein wunderschönes Gebäude. Sie war eine Dankesgabe on Schah Jahan. Auch das Grab des Heiligen befindet sich hier.

Alwar

Einen Rekord hat Alwar inne. Hier wurde die höchste Temperatur Indiens gemessen: 50,6 °C. Entsprechend trocken ist hier die Vegetation, die nur zur Monsunzeit zur Blüte kommt. Gegründet wurde der Rajputen-Staat 1771 durch Pratab Singh, der später den Titel Rao Raja erhielt. 1803 bis 1947 zogen die Briten ein und es wurde britisches Protektorat. 1949 schloss sich Alwar Indien an und ging im Bundesstaat Rajasthan auf.

Viele Kriege haben um die alte Stadt Alwar, dem Tor zu Rajasthan stattgefunden. Nicht nur deshalb kommen Archäologen kommen hier voll auf ihre Kosten.

Wichtige Sehenswürdigkeiten in Alwar und Umgebung:

  • Fort Alwar (Bala Quila)
  • Grab des Fateh Jang
  • Purjan Vihar Garten aus dem 19. Jh.
  • Steinstelen des Königs Ashoka, der Indien den Buddhismus brachte im Bairat (Viratnagar).
  • Sariska Tiger Reservat, insbesondere der darin gelegenen Sariska Palast (ca. 42 km entfernt), der früher den Maharajas als Jagdsitz diente. Heute ist es ein Hotel.

Barmer

Hier finden sie indisches Landidyll. Bei einer Fahrt durch den Distrikt sehen sie dir typischen indischen Lehmhäuser, die traditionell mit feinen folkloristischen Motiven verschönert werden. Berühmt sind hier v.a. die drei Jain Tempel.

Das bunteste Treiben findet man in diesem sonst eher beschaulichen Landstrich im März bei der Tilwara Fair, einem Viehmarkt. Traditionell gibt es neben dem Viehhandel allerhand an kulturellen Darbietungen aus der Gegend.

Banswara

Den Namen verdankt die Stadt den vielen “Bans” - Bambuswäldern - in der Umgebung. Es ist ein klassisches Beispiel für eine alte Rajputenstadt, was sich deutlich in der Architektur widerspiegelt. Wunderbar zu sehen ist das im Shri Mandir - bekannt als “Stadtpalast”. Er wurde im 16. Jh. auf einer Anhöhe über der Stadt erbaut. Der Anand Sagar See - ein künsticher See im Osten Banswara und der 3km außerhalb liegende Dailab See sind große Attraktionen der Stadt. Die angrenzenden Gärten laden zum Verweilen ein.

Andheswar Parshwanathji ist ein Jain Tempel. Sein größter Schatz sind seltene  Shillelagh (Kapfstöcke) aus dem 10. Jh.

Arthuna und Umgebung ist eine Ruinenstätte. Dort finden sich Hindu und Jain Tempel. Die ältesten stammen aus dem 11. Jh, die jüngsten aus dem 15. Jh. Die kunstvollen Figuren und Reliefs sind ein Muss für jeden Kunstliebhaber.

Die Madareshwar Tempel sind berühmt für den Höhlentempel für Shiva.

Es gibt viel zu entdecken rund um Banswara:  Abdullah Pir (ein Pilgerort für Muslime), Parheada (Shiva Tempel), Bhim kund (eine Höhle mit eiskaltem Wasser), Talwara (Tempelanlage) ,Tripura Sundari Tempel, uvm.

Bharatpur

Als Vogelliebhabe wird Ihnen der Besuch des Keoladeo Ghana Nationalpark lange in Erinnerung bleiben. Weiter Informationen zu dem Park finden sie weiter unten unter “Naturschutzgebiete”.

Nicht nur Vogelliebhaber kommen hier auf ihre Kosten: Fühlen Sie Geschichte hautnah im Bharatpur-Palast. Die herrschaftlichen Gemächer sind prächtig ausgestattet. Man möchte den aufwendig mit Fliesen gestalteten Boden gar nicht betreten. Man kann die Anwesenheit der Mogule und Rajputen richtig spüren.

Die Lohagarh-Festung aus dem 18. Jh.  behrbergt gleich drei Palästen: Kothi Khas, Kishori Mahal and Mahal Khas. Zwei imposanten Türmen(Jawahar Burj und Fateh Burj) und massiven Befestigungen vervollständigen das Bild des Forts.

 In Bharatpur befinden sich außerdem noch herrlichen Gärten, die einen Besuch wert sind  und auch der Deeg Palast  aus dem 18. Jh, der bis in die 1970er bewohnt wurde, verdient einen Abstecher.

 Bikaner

Sie wollen ein Reitkamel kaufen? Oder einfach nur mal bei einem Kamelrennen zusehen? Dann sind sie hier richtig! Hier werden die besten Reitkamele der Welt gezüchtet. Bei einer Stadt mitten in Sanddünen nicht verwunderlich.

Die Sehenswürdigkeiten in Kürze:

  • Junagarh Fort: ein prächtiges Fort mit drei Palästen aus rotem Sandstein. Ein absolutes Muss bei einem Besuch diese Stadt.
  • Jain Temple Bhandasar: einzigartige Reliefs, leuchtend bemalt und aus dem 15. Jh.
  • National Research Centre on Camels
  • Ganga Golden Jubilee Museum - das wohl beste Museum Rajasthans in Sachen Kunst und Kunstgeschichte
  • Shiv Bari - ein Shiva Tempel aus dem 19. Jh.
  • uvm.

Bundi

Früher Hauptstadt des Fürstentums Bundi, ist es vergleichsweise wenig erforscht. trotz der großen Schlachten, die hier geschlagen wurden und ihre Spuren hinterließen..  

Auf den bewaldeten Hügeln rund um die Stadt wurde eine der beeindruckendsten Festungen Rajasthans erbaut: die die Taragarh Festung aus dem 14. Jh. Das besondere an dieser Festung: Sie hat ein riesiges Wasserreservoir zur Versorgung des Palastes.

In der Stadt geht es dann weiter mit der Sorge um die Wasserversorgung: Innerhalb ihrer Mauern finden sich mehrere Stauseen, die direkt aus dem Stein gehauen wurden.

Chittaurgargh

Hier finden sie alle Sehenswürdigkeiten auf einem Fleck. Allerdings auf einem sehr sehr großen Fleck. Planen Sie viel Zeit ein, um alles, was die 11 km lange Festungsmauer umfasst, anzusehen. Allein die Mauer ist schon einen Besuch wert: 9 riesige Tore aus hinduistischer Zeit, die später mit islamischer Kunst versehen wurden.

Es gibt Tempel aus dem 8., 9., 14. und 15. Jh. zu bewundern.  Dazu mehrere Paläste und Türme.

Dungarpur

Dungarpur wird auch “Stadt der Hügel” genannt. Besonders sehenswert sind die Ruinen der historische Altstadt, die von einer nach wie vor intakten Stadtmauer umgeben sind.

Der Udai Bilas Palace, der Mahardscha Palast aus dem 19. Jh. wurde zu einem Hotel umgebaut.

Die Ruinen des alten Maharadscha Palastes aus dem 14. Jh. sind auch einen Besuch wert, genauso wie die Havelis (Paläste der Fernkaufleute).

Jaipur

Die rosafarbene Stadt. Rosa ist in Indien assoziiert mit Gastfreundschaft. Und genau so ist Rajasthans Hauptstadt auch: gastfreundlich.  Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Überblick: 

  • Pink City: Das ist im Grunde ganz Jaipur. Die Stadtmauern und die Häuser sind rosa angemalt - sehr beeindruckend aus der Ferne.

  • Amber Fort liegt etwas außerhalb und ist nicht nur für seine beeindruckende Größe und Pracht bekannt, sondern auch für die Elefanten, die einen auf den Berg bringen.

  • Der Stadtpalast: einfach ein wunderschöner Palast, den man für relativ wenig Geld besichtigen kann.

  • Hawa Mahal - der Palast der Winde, selbstverständlich in Rosa. Ein echtes Wahrzeichen der Stadt - aber kein Gebäude, sondern nur eine beeindruckende Fassade.

  • Das größte Kino Indiens - Raj Mandir Cinema. Selbst wenn man kein Wort versteht - hier gibt es die tollste, kitschigste Bollywood Atmosphäre. Ein Besuch lohnt absolut.

  • Nahargarh Fort - von hier aus haben Sie den allerbesten Blick auf die Stadt.

Jaisalmer

Anders als Jaipur wirkt diese Stadt eingetaucht in goldenes Licht. Das Fort ist ein Muss: Es ist eine vollständige kleine Stadt mit Palästen Tempeln und Wohnhäusern.

In der Stadt selber befinden sich einige Havelis -  die palastartigen Häuser der meist muslimischen Fernkaufleute. Viele davon kann man besichtigen.

Es gibt einen Friedhof an der Ramgarh Road. Einmal müssen Sie von dort aus bei Sonnenuntergang auf das Fort geschaut haben - ein unvergesslicher Anblick.

Was in einer Wüstenstadt natürlich nicht fehlen darf: Kamele. Von hier aus können Sie Kamelsafaris in die Wüste unternehmen.

Jhalawar

Jhalawar ist reich an Natur und Geschichte. Der Garh Palast beherbergt ein staatliches Museum mit vielen ausgesuchten Gemälden, seltenen Manuskripten und Götterstatuen.

Das Gagron Fort geht bis zum 8. Jh. zurück und gibt tiefen Einblick in die hiesige Geschichte.

In der Nähe befindet sich Jhalawar, wo sich eine beeindruckende Ruinenstadt mit vielen historischen Tempeln befindet.

Jodhpur

Diese ständig wachsende Stadt ist die zweitgrößte Rajasthans und eines der beliebtesten Reiseziele Indiens. Jodhpur wird auch die “blaue Stadt” genannt.

  • Mehrangarh Fort hoch über der Stadt bietet einen wunderbaren Ausblick. Hier findet sich eine wichtige Sammlung von Insignien indischer Herrschaftshäuser.

  • Jaswant Thada, das Grabmal des Maharadschas von Jodhpur liegt etwas außerhalb. Ganz aus weißem Marmor ist es ein sehr typisches Beispiel für die hiesige Architektur.

  • Umaid Bhawan Palace ist in den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme nach einer Dürre erbaut worden. Heute beherbergt er ein Luxushotel.

  • Besuchen Sie die lokalen Märkte und schauen sie sich die hiesige Handwerkskunst an. Giridkot und Sardar sind gute Anlaufstellen.

Kota

Kota ist bekannt für seine berühmte Rajput Malschule. Das Maharao Madho Singh Museum beherbergt eine wundervolle Sammlung von entsprechenden Miniaturmalereien der Kota Schule, Skulpturen und Fresken.

Die Chambal Gärten sind ein beliebter Picknickplatz. Hier finden sich Krokodile, Flamingos, aber auch schöne und geschützte Badestellen.

Das Fort beherbergt gleich zwei Museen: das Government Museum und das Rao Madho Singh Museum.

In der Umgebung von Kota finden sich auch einige interessante Ausflugsziele. Ca. 40 km entfernt liegt einer der ältesten Tempelkomplexe Indiens in der Nähe von Baroli.

Nur mit dem Jeep ist ein anderer wunderbarer Tempelkomplex in Ramgarh zu besuchen - ca. 60 km außerhalb von Kota.

In der Nähe von Jhaira Patan, ebenfalls ca. 60km entfernt, liegen die Ruinen eines alten Surya oder Sonnentempels.

Kumbhalgarhs

Hier findet sich das gewaltige Kumbhalgarh Fort, die Residenz von Udai Singh. Es erstreckt sich über 13 Gipfel des Aravalli Gebirgszuges. Es ist die zweitgrößte Festungsanlage Rajasthans. Planen Sie nicht unbedingt ein, die Festung zu umrunden. Die Mauer ist 36km lang. Innerhalb der Mauern befinden sich neben den militärischen Anlagen 360 Tempel, Wohnhäuser und ein Fürstenpalast.

Mount Abu

Mount Abu ist eine stark touristisch orientierte Kleinstadt im Arvalligebirge auch ca. 1000m Höhe. V. a. indische Flitterwöchner zieht es hierher. Es gibt kaum einen Ort für romantischere Sonnenuntergänge als hier im Gebirge.

Es gibt zwei wunderschöne Jain Tempel hier, den Gaumukh und den Dewara Jain Tempel, die aus dem 11. bzw. 13. Jh. stammen.

Beliebtester Ausflugsort in der Umgebung ist aber wohl der Nakki See, 1200 m über dem Meeresspiegel.

Nagaur

Nagaurs Geschichte geht bis in das 4. Jh v. Chr. zurück. Später wurde die Stadt zum Ausgangspunkt der muslimischen Invasion aus Zentralasien. Diese Mischung aus Hinduismus, Jainisum und Islam spiegelt sich bis heute im Stadtbild wider. Besuchen sie das Moti Mahal, Badal Mahal und Baradari.

Pushkar

Pushkar ist eine kleine Stadt im Vorland der Wüste Thar. Sehenswert ist hier der Pushkar See, dem ein mythologischer Ursprung nachgesagt wird. Deshalb finden sich hier viele Tempel und alljährlich pilgern viele Inder hierher, um sich reinzuwaschen und für ihre Familien zu beten.

Am bekanntesten ist diese Kleinstadt aber für ihre Camel Fair, die weiter oben bereits aufgeführt wurde.

Ranakpur

Der Ort selber ist recht klein, aber dennoch wichtig. Hier befindet sich die größte und schönste Tempelanlage der Jainas. Sie stammt aus dem 15. Jahrhunder.  Nach wie vor ist dieser Ort ein wichtiges Pilgerziel.

Shekhawati

In und um Shekhawati finden sich die prächtigsten alten und neueren Havelis. Weitläufig erstrecken Sie sich in den Ortschaften. Sie sind mit ungewöhnlichen Wandbildern ausgeschmückt, die neueren zeigen Autos, Dampfzüge, Flugzeuge, Telefone und alles, was damals neueste Technologie war. Darin unterscheiden sich die Havelis in Shekhawati von allen anderen in Indien.

Mandawa

Auch dieser Ort war Teil der Seidenstraße. Noch heute können die wundervollen alten Havelis hier bewundert werden. Auch der Khetri Mahal (Palast der Winde) ist einen Besuch wert.

Udaipur

Stadt der Märchenschlösser, Seen und atemberaubender Tempel! Hier finden Sie die romantische Seite von Rajasthan. Mehrere Seen laden zum Verweilen ein. Der bekannteste unter ihnen ist der Picholasee in der Innenstadt mit dem darauf schwimmenden Lake Palace Hotel mitten im See.

Saheliyon Ki Bari, der Garten der Jungfern, grenzt direkt an den Fateh See. Angelegt wurde der Garten im 18. Jh. für die königlichen Damen. Das besondere sind die vielen aus England importierten Wasserspiele.

Der City Palace, ehemalige Residenz des Maharana, ist heute ein Museum mit einem wunderbaren Garten.

Der Lake Palace bildet eine eigene Insel mitten im See. Er ist eine ehemalige Sommerresidenz aus dem 18. Jh., heute ein Luxushotel der Taj-Gruppe. Bekannt ist er als Filmkulisse, insbesondere aus James Bond.

Auch der Jag Mandir Palast, ein Lustschloss aus dem 16. Jh., heute ein Restaurant, liegt auf einer Insel.

Über der Stadt thront der Monsun Palast aus dem 19. Jh. Von dort hat man einen atemberaubenden Ausblick bis hin zur alten Hauptstadt Chittorgarh.

 

Gajner Wildlife Sanctuary

32 km von Bikaner liegt dieses ehemalige Jagdgebiet der Maharadschas. Heute ist es ein Paradies für Nilgauantilopen, indische Gazellen, Hirschziegenantilopen, Fenneks und Wildschweine.

Kumbhalgarh Wildlife Sanctuary

65km von Udaipur entfernt liegt dieses atemberaubende Tierschutzgebiet. Es gibt Panther, Faultiere, Wildschweine, Vierhornantilopen, Krokodile, Flamingos, Löffler und Reiher. Es finden sich sogar Wölfe und Lippenbären. Über allen thront das Kumbhalgarh Fort.

Ranthambhor National Park

Das ist der wohl schönste Naturschutzpark des Landes. Er erstreckt sich über Arvali und Vindhyan und ist eines der letzten natürlichen Refugien für den indischen Tiger. Außerdem finden sich dort Sambar, Axishirsch, Nilgauantilope, Languren, Wildschweine, Pfauen, Krokodile, Hirsche, Leoparden, Hyänen, Schakale, Dschungel-Katze, Faultiere, etc.

Keoladeo Ghana National Park

Dieser Park in Bharatpur, ca. 55 km von Agra entfernt, ist eines der größten Vogelschutzgebiete der Welt. Ein idealer Lebensraum für über 400 Wasservogelarten. Besonders interessant ist es hier zwischen November und Februar, wenn die Zugvögel im Park überwintern.

 
Falls sie eine ganz und gar individuelle Reise wünschen, fragen Sie einfach nach:   Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! |  +49 931 122 55 |  +49 1766 1422334
 
Joomla Plugins